Alltagsfragen

Donnerstag, 29. Mai 2008

Kollektives Fehlverhalten…

Haben wir diese komischen Fernsehformate, die uns den Alltag von diversen Zoomitarbeitern in diesem Lande miterleben lassen, eigentlich der Popularität von Knut zu verdanken? Wie dem auch sei, seitdem ich das zweifelhafte Vergnügen hatte, in diese Sendungen hineinzuzappen, fühle ich mich nicht mehr ganz so eigenartig, wenn ich meine Kater „Hase“ nenne - und zwar beide. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie ich darauf gekommen bin, aber dieser Kosename hält sich hartnäckig, selbst wenn die Kater wechseln.

Aber ich bin anscheinend nicht alleine mit meiner Vorliebe, Lebewesen mit einer artfremden Anrede zu beglücken. In diesen Zoosendungen werden riesige Elefanten „Maus“ genannt, bockige Bergziegen heißen „Spatz“ und nicht selten hört ein grinsendes Nilpferd auf „Hase“. Es scheint uns ein inneres Bedürfnis zu sein, durch diese Umbenennung noch mehr Tiere in unser Leben zu holen, als ohnehin schon da sind. Vielleicht ist es das kollektive schlechte Gewissen, das sich aus dem Unterbewusstsein zu Wort meldet, da wir ja sonst alles nur Erdenkliche tun, um eben diese, von uns angeblich so geliebten Tiere, endgültig auszurotten. Das wird es sein! Anders kann ich mir dieses Fehlverhalten nicht erklären …

Samstag, 1. März 2008

Gute Aussichten ...

für die nächste Woche:

Waagen sind, was viele Menschen oft übersehen, eiskalte Strategen. Wo andere Menschen schon längst emotional untergehen, planen Sie noch locker die letztmögliche Gegenwehr und schaffen es erstaunlicherweise sogar, hinterher nicht als gefühlloses Killernaturell zu gelten. Wenn Sie das für unzutreffend halten, blicken Sie mal am kommenden Sonntag auf diese Wochen zurück.

Danke, Merlix!

Donnerstag, 10. Januar 2008

Elbe-Lauf-Erkenntnisse …

Gut ist, wenn das meist schlechte Wetter nordish-by-nature aus dem Norden kommt, egal wie.

Schlecht ist, wenn das meist gute Wetter aus dem Süden kommt, dann erschweren die olfaktorischen Grüße vom Fischmarkt das tiefe Einatmen doch recht stark.

Montag, 3. Dezember 2007

Geld macht nicht glücklich …

... aber irgendwie unbekümmerter, finde ich. So und obwohl ich dem schnöden Mammon nie hinterher gerannt bin und mir auch irgendwie der Ehrgeiz fehlt, darum wirklich kämpfen zu wollen, kann ich mich doch nicht ganz diesem Jackpot-Wahn, der hierzulande im Moment grassiert, entziehen. Da schlägt die Fantasie schon Funken und alles glitzert sehr verführerisch. Nun sind die Chancen, dass sich das pralle Füllhorn gerade über mich entlädt, doch sehr gering, aber man sollte dem Schicksal ja nicht noch Knüppel zwischen die Beine werfen. Ich spiele nicht oft Lotto, vielleicht so zweidreimal im Jahr und immer nur, wenn mein Bauchgefühl mich zur Annahmestelle drängt. Aber diesmal funkt mir das Hirn mit seiner unvernünftigen Vorstellungskraft dazwischen und die Zahlen kommen nicht mehr aus dem Bauch. Blöd. Ganz blöd.

Deshalb habe ich eine Frage an euch: Könntet ihr mir bitte eine Zahl (bitte nur eine, sonst kann ich mich ja wieder nicht entscheiden) verraten, die nach eurem Bauchgefühl nächsten Mittwoch gezogen wird. Ich wäre für diese Information überaus dankbar und würde bei Erfolg dann gerne die eine oder andere Million unter euch verteilen. Das würde mich wirklich glücklich machen.

Also ich fange mal an: 4 ?

Mittwoch, 22. August 2007

Weiß hier jemand zufällig …

warum der hiesige Polizeifunk immer an den hochromantischen oder spannensten Stellen mein Fernsehprogramm stört und den Ton übernimmt?

edit: Und wenn ich sie hören kann, können sie dann auch mich hören?

Mittwoch, 20. Juni 2007

Bürogespräche …

C.: Wie krieg ich die CD wieder aus dem Rechner?
D.: Anklicken, Datei, auswerfen.
C.: Habe ich doch gemacht. Geht nicht. Hast du mal einen Dosenöffner?
D.: Fallenlassen hilft auch oft.
C.: Es handelt sich hier um einen Laptop, nicht um ein männliches Wesen.
D.: Oh, gibt es da Unterschiede in der Handhabung?

Mittwoch, 7. März 2007

Alltagsfragen ...

Catherine of Aragon ∙ Anne Boleyn ∙ Jane Seymour
Anne of Cleves ∙ Catherine Howard ∙ Catherine Parr

[geschieden, geköpft, gestorben, geschieden, geköpft, überlebt]


Obwohl Henry VIII eine Vorliebe für bestimmte Frauennamen und Todesarten hatte, konnten seine Ehefrauen anhand ihres Vornamen nicht sicher sein, ob oder wie sie denn ihr Leben lassen sollten. Andererseits - wer will das schon so genau wissen …

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Was meinen Sie denn so...
Was meinen Sie denn so dazu, Dr. Pé?
twoblog - 2008-07-23 11:34
Hallo????
Aschenputtel??? Ich??? Dann sind Sie wohl die kleinen...
Desideria - 2008-07-23 11:30
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Sie ist doch unser Aschenputtel hier, Herr Dr. Pé.
twoblog - 2008-07-23 11:12
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pathologe - 2008-07-23 10:50
Nein, nur von deren Asche...
Nein, nur von deren Asche ...
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Oh, Sie leben also umgeben von Toten.
twoblog - 2008-07-23 10:41
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( ... mit Dank bei Manu geklaut ) Gestern hatte...
Desideria - 2008-07-23 10:36
Tja, sieht wohl so aus...
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Desideria - 2008-07-22 16:49
Sommerloch, also doch.
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twoblog - 2008-07-22 15:59
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1. Just walk away..., 2. Nigiri Sushi from Yama...
Desideria - 2008-07-22 15:56

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Zuletzt aktualisiert: 2008-07-23 11:34



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