Essen und Trinken

Dienstag, 22. November 2011

Endlich ...

... etwas Spannendes :

modernist cuisine

Allein schon für die Erkenntnis, dass man Rotwein viel schneller und wesentlich effektvoller dekantieren kann, wenn man ihn kurz mal durch den Mixer jagt, anstatt ihn einzwei Stunden der heimischen Wohnzimmerluft auszusetzen. Wenn man ein wenig darüber nachdenkt, macht das ja auch Sinn, auch wenn sich jetzt eingefleischten Rotweinliebhabern "der Magen umdreht". Danke, Modernist Cuisine!
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Donnerstag, 12. Mai 2011

Dringend mitmachen ...

Jubiläums-Blog-Event LXVII - Kochen aus dem Archiv (Einsendeschluss 15. Mai 2011)

und GLÜCKWUNSCH, Kochtopf!

Leider bin ich ja noch 2 Wochen offline :(
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Freitag, 21. Januar 2011

Manchmal ...

sind Pellkartoffeln mit Salz und Butter der Himmel auf Erden ...
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Sonntag, 23. November 2008

Dilemma ...

Mein Verhältnis zu Tieren ist etwas gespalten. Einerseits liebe ich alles, was kreucht und fleucht, anderseits habe ich sie zum Fressen gern. Diese gefühlte Diskrepanz habe ich mir klein geredet, um mein Gewissen zu beruhigen, denn schließlich esse ich nur anonymes Fleisch, keines, welchem ich einen Namen gegeben hätte auf dieselbe Weise rechtfertigen wohl auch eigentlich treue Männer einen Besuch der Herbertstraße.

Im Selbsterlegen oder Töten meiner nicht vegetarischen Speisen bin ich sonderbar untalentiert, um nicht zu sagen, äußerst feige. Erschwerend kommt hinzu, dass ich keinerlei Ehrgeiz besitze, diesem Manko Abhilfe zu schaffen, indem ich z.B. wie meine Freundin, einen Jagdschein unter seelischen Anstrengungen und gelegentlichen Magenproblemen erwerbe, um im Morgengrauen waidmännisch korrekt im Nebel auf dem Feld am Waldesrand zu kauern, um Bambi in aller Herrgottfrühe den Garaus zu machen, ihm den Bauch aufzuschlitzen und seine Eingeweide dem Rest der Waldbevölkerung zum Fraß zu überlassen, auch wenn die gestorbene Hülle noch so gut schmeckt.

Ich lebe ganz gut mit dieser Tötungsfeigheit, erst recht, da ich noch andere menschliche Makel mein eigen nenne, wie zum Beispiel diese absolut lästige Harmoniesucht. Eine wirklich in fast allen Lebenslagen unglückliche Eigenschaft mit Auswirkungen, die eigentlich niemand haben möchte. Aber egal, das ist jedenfalls der Grund, warum ich das Töten an sich meist anderen überlasse und mich nur völlig schuldlos und mit reinem Gewissen an den Resultaten erfreue.

Nur einmal kam ich in diese verhängnisvolle Situation, dass ich dem Lauf der Natur mit eigener Hand nachhelfen sollte und ich kläglich versagte, was mich heute noch in meinen Träumen verfolgt. Denn anstatt diese selbst gefangene Flunder mit einem gezieltem Schlag gegen die Reling von ihrem Leiden zu befreien, habe ich sie elendig in der Eisbox erfrieren lassen. Man sollte sich mich nicht zum Feind machen, meine Morde sind langsam und qualvoll. Na ja, geschmeckt hat es trotzdem.

Aber zurück zum eigentlich Problem: Auch wenn es sich nicht immer vermeiden lässt, ich töte nicht gern, jedenfalls nicht mit eigener Hand jetzt mal abgesehen von den gelegentlichen Kettensägenmassakern. Dafür gibt es schließlich professionelle Henker ausgebildetes Fachpersonal. Und genau dieses habe ich letzte Woche beauftragt, mir einen Fasan zu besorgen, den ich dann unter Zugabe von geheimen Kräutern und ordentlich Hitze, in ein schmackhaftes Mahl verwandeln wollte. Schon allein, weil ich endlich einen schweren, gusseisernen Topf für ein halbes Vermögen erstanden habe, der ja auch nicht so nutzlos herumstehen soll.

Gut, soweit. Jetzt habe ich das tote Tier hier und es sieht nicht so aus, als ob es jemals eine köstliche Speise werden würde, denn es hat auch einen Makel: es hat noch einen Kopf. Einen sehr schönen sogar mit sehr bunten Federn, die wohl auch der Grund waren, warum seine Feinde ihn doch in seinem Lebensraum entdeckt haben, dabei wollte er doch nur seine Geliebte damit beeindrucken. Dumm gelaufen. Tja, das mit der Liebe ist ja sowieso immer etwas schwierig und durchaus mit Gefahren an Leib und Seele verbunden.

Das wusste ich aber schon vorher und man muss es mir nicht unbedingt so bildlich noch einmal vor Augen führen. Darauf verzichte ich gerne. Und auf Nachfrage bei dem Mann in der anderen Stadt, wie man dem Dilemma denn ohne seelischen Schaden entkommen könne, kam der einfache Rat: „Abhacken!“ Danke.

Gut, ich geh dann mal in die Küche und stelle mich der grausamen Natur ...
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Dienstag, 5. Februar 2008

Chuc Mung Nam Moi ...

In diesem Jahr sollen die Ratten besonders gut schmecken, habe ich gerade aus Vietnam erfahren ...
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Dienstag, 15. Januar 2008

Henkersmahlzeit …

Nehmen wir mal an, unseren persönlichen Umstände wären etwas schwieriger als sie in Wirklichkeit sind und widrige Umstände würden uns zwingen, darüber nachzudenken, was wir als letzte Mahlzeit zu uns zu nehmen wünschen. Nehmen wir weiterhin an, dass trotz der widrigen Umstände dieser Wunsch erfüllt werden würde jetzt mal abgesehen vom Verzehr der eigenen Feinde, was würdet ihr dann essen wollen?

Etwas, was man als Kind am liebsten gegessen hat? Oder eher ein Sternemenue? Oder Schokolade? Etwas, was man noch nie gegessen hat? Oder einfach die eigene Lieblingsspeise? Also, was ist für euch das ultimative Gericht? Das würde mich wirklich interessieren, denn ich komme für mich zu keinem eindeutigen Ergebnis…
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Dienstag, 10. Oktober 2006

Reisen bildet …

Es ist schon eigenartig, einem Vietnamesen dabei zuzuschauen, wie er fachmännisch Weißwürste zerlegt und verspeist. „You know, I once was at the Oktoberfest in Munich.“ strahlt er meine Verwunderung weg. Ich dagegen war noch nicht in Ho Chi Minh City, deshalb kann ich zwar meine Nudelsuppe mit Stäbchen essen, aber es fällt mir immer noch schwer, dabei lautstark zu schlürfen.
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Freitag, 21. Juli 2006

An die Shaker ...

Blog-Event XV: Sommerdrink
...fertig, los!

Bis 15. August könnt ihr etwas Spritziges zusammenschütten.
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Dienstag, 11. April 2006

Kochbuch-Meme ...

Immer noch auf der Suche nach einer Idee für ein geeignets Eier-Rezept für den Kochtopf, flog mir bei Zorra ein Stöckchen entgegen, welches ich wohl im Vorweihnachtsstress übersehen habe. Ein bisschen spät, aber dennoch aufgefangen:

1. Wieviele Kochbücher besitzt du?
Ich weiß es nicht. Dabei koche ich fast nie nach Rezepten aus Kochbüchern, aber ich lese sie sehr gerne. Hier eine Auswahl:
kochbuecher

2. Welches Kochbuch hast du als letztes gekauft?
„Köstlich fernöstlich“, als ob ich nicht schon genug asiatische Kochbücher hätte. Aber die Fotos sind so inspirierend.
halter

3. Welches Koch-/Food-Buch hast du als letztes gelesen?
Eben das neue. „Köstlich fernöstlich“ und immer wieder „Aphrodite“ von Isabel Allende. Tolle Geschichten zu tollen Rezepten, gewürzt mit kulinarischen Geheimnissen.

4. 5 Kochbücher, die dir viel bedeuten.

rgf Die Jungs und Mädels von der Roten Gourmet Fraktion sind einfach laut, schnell und genial. Ich bin froh, dass ich mal in dem am Hungertuch nagenden Rockstar-Business gearbeitet habe, sodass ich sie live und ich Farbe erleben durfte. Unvergessen. Kleiner Ausschnitt gefällig:

"Für ein klar strukturiertes Essen mit wenigen, aber erstklassigen Geschmacksnuancen, die den Gaumen nicht überfordern, sondern ihm schmeicheln, bedarf es kurzer und prägnanter Melodien. Aus unserer Küche dröhnen deshalb immer schnelle Rhythmen von den Beatsteaks, Dead Kennedys oder den Vibrators. Nicht zuletzt, weil uns dann alles etwas schneller von der Hand geht. Wer dagegen U2 oder Genesis beim Kochen hört, darf sich nicht wundern, wenn er von einer lahmen Rotweinstimmung übermannt wird und für manche Arbeiten doppelt so lange braucht. HipHop oder Death Metal reichern das Essen automatisch mit Hass an. Bei Volksmusik gerät das Essen zu fettig, wie man an den Wildecker Herzbuben sieht, und bei Jazz völlig durcheinander."


mm Dieses Kochbuch habe ich eigentlich für einen Freund gekauft, der schnellen, alten Autos und der italienischen Küche verfallen ist. Habe dann aber schnell festgestellt, dass es mir genauso geht und ich deshalb dieses wunderbare Buch mit allen Adressen der besten Gaststätten am Rande der 1000 Meilen-Rennstrecke doch selbst für meine nächste Italien Reise benötige. Er kann ja mitkommen...


ingredienzen Tolles Buch mit Fotos diverserster Nahrungsmittel in Originalgröße, wenn möglich. Wenn man mal nicht weiß, was für eine komische Frucht man gerade gekauft hat. Nur die Seite mit den Innereien ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber - wie immer - ist das auch Geschmackssache.


aphrodite Mein absolutes Lieblings-Koch-Buch, wie schon oben erwähnt. Kann ich nur jedem empfehlen. Ein Genuss in jeder Hinsicht.

alte kb Und dann gibt es noch ein Buch mit Voodoo-Rezepten, das ich hier aus sicherheitstechnischen Gründen besser nicht abbilde. Es reicht schon, wenn ich mich damit in Teufels Küche katapultiere.


5. Welchen 5 Leuten reichst du das Stöckchen weiter.
Dafür ist es jetzt wohl zu spät. Das hat bestimmt schon jeder beantwortet. Aber wer mag, kann sich gerne bedienen.

Eine schöne Idee für ein Eier-Rezept habe ich aber immer noch nicht …
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Freitag, 17. Februar 2006

Count down Risotto-Blog-Event ...

risottoloo
Im Kochtopf kann bis Samstag, 12:00 Uhr, noch eines der köstlichen Risottogerichte zum Super-Blog-Risotto gewählt werden.

Es ist schwer bei diesen wunderbaren Rezepten, eine Entscheidung zu treffen. Ich persönlich schwanke noch stark zwischen dem des Herrn Paulsen (wie schon erwähnt), dem Rezept von Herrn Theofel und dem Risotto von Staximo. Schwer, ganz schwer.

Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, also los: Kreuzchen setzen! Und natürlich alle Rezepte nachkochen ...
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