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Liebe... s.. entzug.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Fernbeziehung…

Es ist eine Beziehung, aber fern, beziehungsweise weit weg, also nicht weit weg von einer Beziehung, sondern nur fern.

Fernbeziehung
Beziehungskrise
Krisenbewältigung
Bewältigungsstrategie
Strategiespiel
Spielkarussell
Karusellgeschäft
Geschäftsführer
Führerscheinselbstständigkeit
Selbstständigkeitserklärung
Erklärungsirrtum
Irrtumswahrscheinlichkeit
Wahrscheinlichkeitsrechnug
Rechnungswesen
Wesenstest
Testosteron

Irgendwie komme ich so auch nicht näher ran …

Osteronlinespiele … Himmel, hilf …

Dienstag, 5. Mai 2009

Immerhin schon Dienstag ...

...das ist nicht ganz so schlimm wie Montag, besonders, wenn das Wochenende so schön war. Kalt und regnerisch ist es hier, seitdem ich zurück bin aus der anderen Stadt, dort war es so warm, dass ich in diesem „Sommerfähnchen“ noch ohne zu frieren mitten in der Nacht draußen vor der Bar sitzen und den wunderbaren und wegen des Absinths leicht grünlichen Cocktail trinken konnte, den er für mich ausgesucht hatte, weil dieser so gut zu mir passen würde und weil ich mich ja nie entscheiden kann. Dafür könnte ich ihn küssen und tat es dann auch. Und er zog sich nicht zurück, weil richtige Männer schließlich nicht in der Öffentlichkeit knutschen, sondern ließ mir dieses schön leichte Bubble-Teeny-Gefühl. Noch einen Kuss dafür...

Donnerstag, 26. März 2009

Drum prüfe, wer sich ewig bindet …

Der tragische Tod einer meiner haarigen Mitbewohner stürzte den zurückgelassenen Hausgenossen in eine tiefe Depression. Heulend suchte er fortan die Wohnung nach seinem Buddy ab und war nur hin und wieder durch intensivstes Schmusen zu beruhigen.

Nachts kuschelte er sich ganz nah an mich, zeigte sein unerfülltes Liebesbedürfnis durch dröhnende Schnurrgeräusche und den intensiven Einsatz des Milchtritts, der lustige rote Streifenmuster auf meinen Armen und meinem Dekolleté hinterließ.

Wenn ich davon nicht wach wurde, dann schlug ich spätestens die Augen auf, sobald der Powerkuschler anfing, zärtlich an meinem Kinn oder der Nase zu nagen. So sehr mich das auch rührte, so unruhig wurden leider auch die Nächte. Tagsüber war es schwierig, geradeaus zu gehen, da der Verlassene laufend körperliche Nähe suchte und ständig um meine Beine herum streifte. Es brach mir fast das Herz …

Ein neuer Kater musste her, um wieder eine Nacht durchzuschlafen und damit der Zurückgebliebene einen neuen Kumpel bekäme, mit dem man zusammen 1a die Wohnung verwüsten könnte. Also auf ins Tierheim, um gleich doppelt etwas Gutes zu tun und noch ein einsames Wesen glücklich zu machen.

Ich bin vielleicht eine wenig naiv an die Sache rangegangen, denn ich hatte mir vorgestellt, dort einfach hinzugehen und das schönste Tier wieder mit nach Hause zu nehmen und alle Parteien wären glücklich (und das Tierheim auch noch um 100 Tacken reicher). Dabei dachte ich an einen schwarzen kurzhaarigen Kater, dem man ja allgemein nachsagt, sich gerne mit Frauen wie mir verbünden zu wollen dessen Haare man nicht direkt auf wirklich jedem Kleidungsstück von mir sieht, wie die des Verstorbenen.

Da Entschlusskraft so gar nicht zu meinen Stärken gehört, habe ich eine Freundin mitgenommen, die mir bei dieser normativen Entscheidung beratend zur Seite stehen sollte. So standen wir vor den Käfigen von ca. 30 Katzen und am liebsten hätte ich sie alle mitgenommen, aber der Mann aus der anderen Stadt hatte mir vorsorglich und eindringlichst die Zahl 1 (eins!) eingebläut ans Herz gelegt, sodass ich noch andere Auswahlkriterien in Betracht zog, als nur meinen überfließenden Gefühlen zu gehorchen.

Wir gaben uns also hilfesuchend in die Hände des geschulten Fachpersonals und hörten uns kurzweilige Geschichten zum Thema „Mensch und Tier“ (Wussten Sie eigentlich, was die beiden häufigsten Abgabegründe sind? Plötzlich auftretende Allergie und Auswanderung in ein Land auf einem anderen Kontinent!) und zu den einzelnen Katzen an. Nach 1 ½ Stunden kannten wir sämtliche tragischen Schicksale der Gefangenen und mussten leider einsehen, dass tatsächlich keine Einzige der anwesenden Schnurrzen zu meinem Trauerkloß zu Hause passte.

Soo schwierig hatte ich mir das nun wirklich nicht vorgestellt, schließlich waren mindestens 10 schwarze Kater darunter, die ein schönes Zuhause verdient hätten. Ziemlich enttäuscht hinterließ ich meine Telefonnummer und zog mit meiner Freundin und einem leeren Katzenkorb wieder ab.

Sollten wir tatsächlich mit unserer Trauer alleine bleiben? Zu Hause angekommen, durchforstete ich das Netz nach anderen Tierheimen und meine Freundin drängte mich, noch einen Versuch in einem zweiten Auffanglager zu starten.

Tja, auch dort waren nur Katzen, die auf keinen Fall zu meinem Rocker passten, bis ich nach dem Kater fragte, der in einem Karton auf einem Parkplatz ausgesetzt worden war und dessen Schicksal, als ich es las, mich dazu bewegte, doch noch ein zweites Heim aufzusuchen. „Ach der! Der ist noch in der Quarantäne-Station.“

Was soll ich sagen? Das war Liebe auf den ersten Blick und bekanntlich schaltet so etwas ja den Verstand komplett aus. Logisches Denkvermögen? Wie weggeblasen!
Selbst meine Vorgehalte gegenüber Rassekatzen hielt ich plötzlich für maßlos überzogen. Was machen schon ein paar Tierhaare auf der Kleidung aus? So etwas wird doch total überbewertet. Und schließlich wurde genau dieser Kater zur gleichen Zeit ausgesetzt, als ich anfing, zu suchen. Das war doch kein Zufall! Das war ohne Zweifel nichts anderes als Schicksal! Ein Geschenk, sogar verpackt!

Man muss mir meinen gefühlslastigen, debilen Geisteszustand angesehen haben, deshalb habe ich jetzt erst mal einen Pflegevertrag für 2 Wochen und die beiden Kater fauchen sich bei mir zu Hause an und buhlen um meine Aufmerksamkeit. Ich hoffe, ich habe das Richtige getan und die beiden vertragen sich irgendwann. Es wird ja von Tag zu Tag ein kleines Bisschen besser, aber …

My new duster

… jetzt hat auch noch das erste Tierheim angerufen, sie hätte ein passendes Tier für mich: einen schwarzen Kater mit kurzen Haaren. Was tue ich nur?

Samstag, 15. November 2008

Danke...

Power Cocooning

... für 13 wunderbar eigenwillige Jahre.

R.i.P. ...

Mittwoch, 21. November 2007

Der tiefere Sinn …

Manche Dinge haben einen tieferen Sinn, der sich einem erst viel später offenbart. Erst heute Morgen wurde mir plötzlich klar, warum ich die wiederholten Anträge eines gewissen Herrn aus dem Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten immer wieder ablehne. Der eigentliche Grund scheint die Tatsache zu sein, dass das Katzenstreu, welches ich meinen Katern zur Verfügung stelle, aus alten New Yorker Telefonbüchern recycelt wird. Schließlich möchte ich nicht, dass meine geliebten Mitbewohner irgendwann gezwungen werden, meinen Namen zu beschmutzen …

Mittwoch, 14. November 2007

Fundstücke (1) …

Wenn man in melancholischer Stimmung in alten Tagebüchern blättert, muss man darauf gefasst sein, etwas zu finden, das diese Stimmung noch verstärkt. Bei mir war es gestern ein Zitat von Alberto Moravia, das ich vor langer Zeit wohl in einer ähnlichen Situation aufgeschrieben hatte: „Die Liebe ist viel zu schmerzlich, um den Menschen glücklich zu machen. Das wahre Glück kann nur darin bestehen, gar nichts mehr zu fühlen.“ Der Mann scheint mich zu kennen …

moravia

Montag, 12. November 2007

Unfortunate Coincidence ...

By the time you swear you're his,
Shivering and sighing.
And he vows his passion is
Infinite, undying -
Lady, make a note of this:
One of you is lying.

(Dorothy Parker)

Montag, 1. Oktober 2007

Wehleidiges Wochenende …

Seit langem habe ich mal wieder ein Wochenende allein verbracht und mich so richtig in meinem Kummer vergraben. Jedem, der mich anrief, habe ich die Dramaqueen präsentiert. Jammern auf hohem Niveau. Bis zu dem einen Anruf, den ich am Wochenende erledigen musste, obwohl ich ja eigentlich mit niemanden sprechen wollte. Mein Onkel hatte Geburtstag. 92 Jahre ist er am Sonntag geworden. Er muss starke Medikamente nehmen, die manchmal schlimme Halluzinationen bei ihm auslösen, aber die Schmerzen wären ohne das Morphium nicht zu ertragen. Vor 3 Wochen habe ich ihn das letzte Mal gesehen. Bei der Begrüßung hatte ich das Gefühl, lose Knochen in einem Pullover zu umarmen, aber seine Freude, mich zu sehen, ließ dieses hilflose Gefühl langsam wieder schwinden. Wir saßen am Tisch gegenüber und er erzählte mir mit leiser Stimme, dass er sofort diese Medikamente absetzen würde, wenn er Gewissheit hätte, dass er dann einfach sterben würde, anstatt dass nur die entsetzlichen Schmerzen wiederkämen. Da habe ich ihm fast verziehen, dass er sich weigerte, mich weiterhin auf seinem Fahrrad mitzunehmen, da ich die polizeilich erlaubte Altersgrenze von Beifahrern von 6 Jahren überschritten hatte. Damals. Jetzt hielt er meine Hände in den seinen. „Ich würde mich erschießen, wenn ich nicht Angst hätte, vor lauter Nervosität nur mein Knie zu treffen.“ Dann lachte er, sah mir in die Augen und sagte: „Es tut so gut, zu wissen, dass man geliebt wird.“ Nach diesem Anruf habe ich dann aufgehört zu jammern …

Samstag, 15. September 2007

My tears dry on their own ...

Donnerstag, 13. September 2007

Schlachttag ...

engel

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