Momentaufnahme

Montag, 21. Juli 2008

Romantik …

Am Wochenende hat man(n) doch tatsächlich behauptet, ich wäre unromantisch, dabei komme ich zur Zeit noch nicht mal trockenen Auges durch das Fernsehprogramm. Allein wenn ich diesen alten Mann in seinem Fahrradladen lachen sehe, nur weil ein kleiner, dicker Mann mit schiefen Zähnen eine Oper singt, laufen bei mir schon die Tränen, ob ich will oder nicht, denn ...

Ich kann mit Freude berichten, dass im Kampf zwischen Realität und Romantik die Realität nicht die Stärkere ist.

(John Steinbeck)

Donnerstag, 17. Juli 2008

Zweitbuch …

Praktisch ist, wenn auf dem Nachttisch des 2-Städte-Konzeptes, das gleiche Buch liegt, wie am eigenen Bett, dann kann man an derselben Stelle weiter lesen, bei der man in der anderen Stadt aufgehört hat, ohne den Schmöker dauernd von A nach B schleppen zu müssen …

Donnerstag, 10. Juli 2008

Entwarnung …

Heute Morgen waren sie alle wieder da.
Morgens um 7 ist die Welt eben wieder noch in Ordnung …

Freitag, 4. Juli 2008

Endlich ...

Kettensaege
das Wochenende naht.

Mittwoch, 2. Juli 2008

Luxus-Galeeren …

Von meinem Schreibtisch habe ich wirklich einen einmalig schönen Blick auf den Hafen und die Elbe. Gerade im Moment kann ich zum Beispiel beobachten, wie eins dieser riesigen, weißen Kreuzfahrtschiffe dreht, um nicht rückwärts den Ausgang zum Meer schwimmen zu müssen.

An Bord eine Menge von diesen amüsierwilligen Menschen, die sich gerne zusammenrotten, den Animateuren aufs Wort gehorchen und dafür ihr Geld hergeben. Gleich fahren sie ganz nah an meinem Fenster vorbei, ihre eigene Freude mit erhobenen Armen bejubelnd und in meine Richtung winkend, denn auf den anderen Seite des Schiffes sieht sie niemand neidisch an und dann macht ja selbst die eigene Freude keinen Spaß.

Gut, dass ich nicht auf Kommando fröhlich sein muss und irgendwie will sich auch gar kein Neid einstellen beim Anblick der winkenden Horde. Irgendwie werde ich den Gedanken nicht los, dass sie gar nicht vor Freude winken, sondern eher mit empor gestreckten Armen um Hilfe flehen, da sie jetzt für eine lange und laute Zeit auf diesem Spaß-Boot gefangen gehalten werden ohne jegliche Hoffnung auf ein rettendes „Land in Sicht!“. Neuzeitliche Sklaven auf Luxus-Galeeren …

Montag, 9. Juni 2008

Hitze …

Zwei Kollegen stehen im Flur und diskutieren hitzig über die kommende Ölkrise, halten dabei den etwas größeren Abstand, den man gewöhnlich einhält, wenn man zwei verschiedene Meinungen vertritt, blockieren damit aber den Weg zur Küche. Da es aber neben der Ölkrise noch andere Probleme in diesem Büro gibt, zum Beispiel der erhöhte Wasserverbrauch durch die wetterbedingten enormen Temperaturen, die in diesem Gebäude herrschen, dürstete es mich nach dem kühlen Nass.

Bei dem Versuch, möglichst schnell mitten durch die Debatte zu schreiten, damit nicht die geschleuderten Argumente mein Haar oder Schlimmeres wegreißen, verstummten die beiden Kontrahenten überraschenderweise für die Dauer meiner Anwesenheit in ihrer Mitte. Leider war der Kühlschrank nicht mit dem Erwünschten bestückt und so musste ich das Streitgespräch noch 3 mal unterbrechen, um zum Vorratsraum zu gelangen (Unterbrechung der Diskussion, aber mit beiseitigen Füllwörtern wie „äh“ und „ehm“), die geholten Flaschen in den Kühlschrank zu stellen (kaum merklicher Stillstand des Streits, aber mit merklich geseufzten Sprachtönung, ob der erneuten Unterbrechung) und dann wieder von der Küche mit einer Flasche Wasser, warm aber immerhin flüssig, zu meinem Schreibtisch zu gelangen.

Linke Streithenne: „Aber Frau D.!“
Rechter Streithahn: „Also ich schreibe gleich ein Resümee und reiche es bei Ihnen rein.“

Geht doch …

Mittwoch, 28. Mai 2008

Was für ein Traumwetter …

Sonne und ein starker Wind, dass sich selbst auf der Elbe Wellen mit weißen Schaumkronen bilden … einfach wunderbar. Es sind die kleinen Dinge, die einen glücklich machen.

Mittwoch, 14. Mai 2008

So I learnt from you ...


Freitag, 9. Mai 2008

Männer in Uniform …

...überschwemmen an diesem Wochenende meine Stadt. Uniformen in allen Formen und Farben. Hafengeburtstag. Es herrscht ja das hartnäckige Gerücht, dass einige Frauen ganz schwach werden, wenn sie solch verkleidete Männer in die Finger kriegen zu Gesicht bekommen. Dabei lässt das ja nichts Gutes ahnen, wenn man bedenkt, was für ein ungesundes Verhältnis diese Herren zu Macht und Ehre haben und wie sie im Allgemeinen damit umgehen. Jetzt mal abgesehen von Flugkapitänen, also zivile, die, die uns dauernd durch die Gegend fliegen, aber von denen hört man ja auch so einiges, ohoh … Also besser die Finger von solchen Exemplaren lassen, als Frau meine ich. Was die Jungs so untereinander treiben, wochenlang allein auf hoher See, kann mir ja egal sein. Trotzdem muss ich zugeben, dass der bloße Anblick von hunderten, strammstehenden und in meine Richtung salutieren, männlichen Wesen in diesen schicken, weißen Anzügen auf diesen schlichten, formschönen, grauen Schiffen, die schon den ganzen Morgen an meinem Fenster vorbei gleiten, mich doch auf komische Gedanken kommen lässt mir doch den Tag verschönert …

Montag, 28. April 2008

Jedes Jahr wieder …

julio ... werde ich am meinem Fenster stehend sehr deutlich und schmerzhaft auf meinen fehlenden Ehrgeiz mit seiner konsequenten Inkonsequenz gestoßen. Dann muss ich mit ansehen, wie wesentlich ältere Menschen mit einer Lockerheit an meinem Haus vorbeirennen, dass mir das schlechte Gewissen eiskalt den Rücken hoch kriecht. Und jedes Jahr wieder nehme ich mir vor, meinen inneren Schweinehund zu überwinden und das nächste Mal mit zu rennen. Ich muss ja nicht neben Julio laufen, es geht ja nur darum, den olympischen Gedanken etwa 42 Kilometer lang zu denken und irgendwann ins Ziel zu kommen. Dabei sein ist alles und so. Also nächstes Jahr schaffe ich es. Ganz bestimmt. Auch wenn dann hinter mir die „Lumpensammler“ fahren …
die letzte

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Was meinen Sie denn so dazu, Dr. Pé?
twoblog - 2008-07-23 11:34
Hallo????
Aschenputtel??? Ich??? Dann sind Sie wohl die kleinen...
Desideria - 2008-07-23 11:30
Sie ist doch unser Aschenputtel...
Sie ist doch unser Aschenputtel hier, Herr Dr. Pé.
twoblog - 2008-07-23 11:12
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Asche kann man eigentlich nie genug haben...
pathologe - 2008-07-23 10:50
Nein, nur von deren Asche...
Nein, nur von deren Asche ...
Desideria - 2008-07-23 10:47
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Oh, Sie leben also umgeben von Toten.
twoblog - 2008-07-23 10:41
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( ... mit Dank bei Manu geklaut ) Gestern hatte...
Desideria - 2008-07-23 10:36
Tja, sieht wohl so aus...
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Desideria - 2008-07-22 16:49
Sommerloch, also doch.
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Desideria - 2008-07-22 15:56

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Zuletzt aktualisiert: 2008-07-23 11:34



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