Da ja schon bald wieder das nächste Wochenende in Sicht ist und mir irgendwie die Zeit davonzurennen scheint, hier jetzt eine Kurzzusammenfassung vom letzten Wochenende (obwohl ich dafür eigentlich keine Zeit habe).
Freitag kam der liebe Besuch im Doppelpack angeflogen und wurde von der einen Hälfte der hiesigen Doppelpackung (wenn auch unter Einfluss von enormer Orientierungsschwäche) abgeholt. Da ich nicht über genügend Zeit verfügte (wie gesagt, sie rennt mir davon, schon seit geraumer Zeit), schaute ich zuerst nur bei einem kurzen Mittagessen vorbei, gerade lang genug, um die großzügigen (und so schön glitzernden ;) Geschenke abzuräumen.
Geschenke und Essen waren sowieso ein großes Thema an diesem Wochenende und gleichzeitig wurde kollektiv versucht, mehrere Weltrekorde zu brechen:
1. der „Wie-oft-kann-man-an-einem-Wochenende-über-die-Reeperbahn-fahren-um- von-A-nach-B-zu-kommen“- Rekord
2. der „Wie-viele-Menschen-kann-man-anrempeln-wenn-man-an-einem-Samstag- vor-Weihnachten-versucht-in-der-Innenstadt-Geschenke-einzukaufen-ohne-von- diesen-verprügelt-zu-werden“-Rekord
3. der „Wie-viele-Currywürste-kann-man-zwischen-den-eigentlichen-Mahlzeiten- essen“-Rekord
4. der „Wie-viele-verschiedene-alkoholische-Getränke-kann-man-trinken-ohne-zu- sterben-oder-sich-sonst-wie-unbeliebt-zu-machen“-Rekord
5. der „Wie-viele-Schalentiere-und-andere-Wassertiere-kann-man-essen-ohne- einen-Eiweißschock-zu-erleiden“-Rekord
und last but not least
6. der „Wie-oft-kann-man-den-Plan-mit-dem-Punschboot-über-die-Alster-zu- schippern-verschieben-ohne-dass-es-auffällt-das-Bootfahren-im-Nebel-nicht-zu-den- Lieblingsbeschäftigungen-gehört“-Rekord
Der allerschwerste war allerdings der „Wieviel-Willenskraft-muss-man-aufbringen- um-über-eine-Edelsteinmesse-gehen-zu-können-ohne-sich-für-immer-zu-ruinieren“- Rekord.
Ich kann ohne zu lügen behaupten, dass wir bei allen Rekorden im vorderen Feld, wenn nicht an der Spitze lagen. Harte Arbeit, aber zu schaffen…
Die restlichen Disziplinen, wie etwa das gemeinsame Karaokesingen nach polynesischem Text in versteckten Hinterhofkneipen mit gewöhnungsbedürftiger Dekoration oder das sich gegenseitig in den Armen liegen, weil gerade alles so schön ist, konnten wir ziemlich locker meistern, da wir uns nicht lange mit übermäßigem Schlaf abgelenkt haben.
Tja, dann war es auch schon wieder vorbei - das Wochenende.
Schön war’s, wirklich! Ja!
Von hier aus deshalb nochmals VIELEN DANK an die beiden lieben Menschen aus der anderen Stadt für den Besuch (und die Geschenke ;))
Desideria - 2004-12-07 13:55
1439