Der Restkater und ich ….
haben ein Problem.
Seitdem uns Wusel so plötzlich und unerwartet verlassen hat, hat sich unser Leben verändert. In verschwindend wenigen Dingen zum Positiven, dafür in den meisten zum Negativen.
Zu den negativen Veränderungen gehört eindeutig, dass uns niemand morgens mehr durch lautstarkes Blättern in den Büchern, die um das Bett herumliegen, weckt. Wir verschlafen jetzt regelmäßig. Erschwerend kommt hinzu, dass auch die morgendliche Bewegung durch das Kopfkissenwerfen, um diese Geräuschkulisse auszulöschen, ausfällt, was wiederum bedeutet, dass zumindest mein Kreislauf erstmal im Keller bleibt, wohin er sich des Nächtens zurückzuziehen pflegt.
Wenn ich dann viel zu spät hochschrecke, tanzen diese kleinen schwarzen Punkte viel zu schnell vor meinen Augen und mir fällt noch nicht mal positiv auf, dass die ständige Gefahr, auf dem Weg zum Bad über einen Kater zu stolpern und sich dabei mittelschwer zu verletzen, um die Hälfte gesunken ist. Der Restkater beschwert sich auch bitterlich, dass die liebevolle, morgendliche Katzenwäsche schlicht nicht mehr stattfindet und er mit ungewaschenem Gesicht durch die Gegend laufen muss. Schreckliche Zustände. Ein Bild des Grauens.
Damit fängt der Tag schon falsch an. Es gibt kaum etwas Blöderes, als den ganzen Tag zu versuchen, die am Morgen verlorene Stunde wieder aufholen zu wollen. Ein Ding der Unmöglichkeit. Auch wenn man das Frühstück ausfallen lässt, was zusätzlich auf die Laune und den Magen schlägt, was die armen Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, schon zu Äußerungen wie: “Ist jemand gestorben?„ veranlasste.
Auch der Restkater hat niemanden mehr, mit dem er tagsüber seine Wohnung verwüsten kann, damit ich abends etwas zu tun habe. Und Rennen gegen sich selber zu veranstalten, ist eher langweilig. Wer will schon immer gewinnen?! Auch die Mahlzeiten muss man sich nicht mehr erkämpfen, da sie einem von niemandem streitig gemacht werden. Sterbenslangweilig.
Positiv ist eigentlich nur, dass wir mit dem angekarrten Futter und dem Streu doppelt so lange auskommen. Aber wirkliche Freude kommt dabei nicht auf.
Was tun? Könnte ein Zusatzkater den Restkater und mich vielleicht aus unserer unglücklichen Lage retten? Und was, wenn er nicht in Büchern blättert oder keine Rennen durch die Wohnung mag? Oder wenn er nicht bereit ist, dem Restkater morgens das Gesicht zu waschen? Oder mit ihm um das Futter zu kämpfen? Oder …
Der Restkater und ich haben ein großes Problem!
Seitdem uns Wusel so plötzlich und unerwartet verlassen hat, hat sich unser Leben verändert. In verschwindend wenigen Dingen zum Positiven, dafür in den meisten zum Negativen.
Zu den negativen Veränderungen gehört eindeutig, dass uns niemand morgens mehr durch lautstarkes Blättern in den Büchern, die um das Bett herumliegen, weckt. Wir verschlafen jetzt regelmäßig. Erschwerend kommt hinzu, dass auch die morgendliche Bewegung durch das Kopfkissenwerfen, um diese Geräuschkulisse auszulöschen, ausfällt, was wiederum bedeutet, dass zumindest mein Kreislauf erstmal im Keller bleibt, wohin er sich des Nächtens zurückzuziehen pflegt.
Wenn ich dann viel zu spät hochschrecke, tanzen diese kleinen schwarzen Punkte viel zu schnell vor meinen Augen und mir fällt noch nicht mal positiv auf, dass die ständige Gefahr, auf dem Weg zum Bad über einen Kater zu stolpern und sich dabei mittelschwer zu verletzen, um die Hälfte gesunken ist. Der Restkater beschwert sich auch bitterlich, dass die liebevolle, morgendliche Katzenwäsche schlicht nicht mehr stattfindet und er mit ungewaschenem Gesicht durch die Gegend laufen muss. Schreckliche Zustände. Ein Bild des Grauens.
Damit fängt der Tag schon falsch an. Es gibt kaum etwas Blöderes, als den ganzen Tag zu versuchen, die am Morgen verlorene Stunde wieder aufholen zu wollen. Ein Ding der Unmöglichkeit. Auch wenn man das Frühstück ausfallen lässt, was zusätzlich auf die Laune und den Magen schlägt, was die armen Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, schon zu Äußerungen wie: “Ist jemand gestorben?„ veranlasste.
Auch der Restkater hat niemanden mehr, mit dem er tagsüber seine Wohnung verwüsten kann, damit ich abends etwas zu tun habe. Und Rennen gegen sich selber zu veranstalten, ist eher langweilig. Wer will schon immer gewinnen?! Auch die Mahlzeiten muss man sich nicht mehr erkämpfen, da sie einem von niemandem streitig gemacht werden. Sterbenslangweilig.
Positiv ist eigentlich nur, dass wir mit dem angekarrten Futter und dem Streu doppelt so lange auskommen. Aber wirkliche Freude kommt dabei nicht auf.
Was tun? Könnte ein Zusatzkater den Restkater und mich vielleicht aus unserer unglücklichen Lage retten? Und was, wenn er nicht in Büchern blättert oder keine Rennen durch die Wohnung mag? Oder wenn er nicht bereit ist, dem Restkater morgens das Gesicht zu waschen? Oder mit ihm um das Futter zu kämpfen? Oder …
Der Restkater und ich haben ein großes Problem!
Desideria - 2005-03-09 14:56
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