Von Burgen und Rittern ...
(Zurück aus dem Land des Lachens (Teil III))
Nach der wundersamen Nacht unter dem glitzernden Schein der Milchstrasse weckte uns der strahlender Sonnenschein. So löschten wir das Feuer, welches unser Nacht erwärmt und bewacht hatte, räumten das Lager und verabschiedeten schweren Herzens einige unserer Nachtgefährten, die wieder auf den weiten Weg in ihre Heimat aufbrachen.
Doch einige von uns durften sich noch am Tische des Zeremonienmeisters an Köstlichkeiten laben, die er daselbst am eigenen Ofen aus dem restlichen Proviant gezaubert hatte. Hierzu wurde er allerliebst von seinem Weibe, der es auch sonst nicht an Überzeugungskraft mangelte, aufgefordert:
- „Schatz, möchtest du uns etwas zum Mittagessen kochen?“
- „Nein.“
- „Du tust es aber trotzdem, oder?!“
So gestärkt, schürten wir Pläne für das nächste Abenteuer und bald kamen wir zu dem Entschluss, zur nahen Burg aufzusteigen und uns dort den Rittern, Falknern und den gefährlichen Greifvögeln zu stellen.

Voller Vorfreude machten wir uns, der Zeremonienmeister mit Anhang und Brut, die gute Fee, der Minnesänger und ich selbst, auf den Weg. Allein schon der Name dieses Schlosses ließ uns träumen: "Rosenburg" … ach, schön. Und unsere kühnsten Erwartungen wurden noch übertroffen.

Schnell einigte ich mich mit der guten Fee, dass sie sich der Pferde annehmen, wenn ich mich um die Ritter kümmern würde. Dies entsprach auch meinem Wunsche.

Aber was uns alle vor Ehrfurcht verstummen ließ, waren die majestätischen und wunderschönen Vögel,

obschon die Falkner auch von stattlicher Statur waren.

Welch wunderbarer Nachmittag.
Dieser wurde dann doch noch durch eine Fahrt über die blühenden Felder und durch romantischen Dörfer auf einem gefährlichen Feuerstuhl, der geschickt von einem anderen Ritter gelenkt wurde, einem Abend in der illustreren Gesellschaft von Einheimischen, die ein Fest zu Ehren ihres Schutzpatrones feierten und einer Nacht vor zwei elektronischen Kisten, in die wir nur Blödsinn steckten, da unser Verstand und unsere Vernunft vom russischen Feuerwasser verdunkelt wurde, obwohl wir versuchten, durch sehr lautes Musizieren wieder zur Besinnung zu kommen, übertrumpft. Welch ein Tag. Welch eine Nacht.
Und am nächsten Tag schaffte ich nur knapp und schweren Herzens und mit Tränen in den Augen den Absprung.

Welch wunderbares Wochenende ...
Nach der wundersamen Nacht unter dem glitzernden Schein der Milchstrasse weckte uns der strahlender Sonnenschein. So löschten wir das Feuer, welches unser Nacht erwärmt und bewacht hatte, räumten das Lager und verabschiedeten schweren Herzens einige unserer Nachtgefährten, die wieder auf den weiten Weg in ihre Heimat aufbrachen.
Doch einige von uns durften sich noch am Tische des Zeremonienmeisters an Köstlichkeiten laben, die er daselbst am eigenen Ofen aus dem restlichen Proviant gezaubert hatte. Hierzu wurde er allerliebst von seinem Weibe, der es auch sonst nicht an Überzeugungskraft mangelte, aufgefordert:
- „Schatz, möchtest du uns etwas zum Mittagessen kochen?“
- „Nein.“
- „Du tust es aber trotzdem, oder?!“
So gestärkt, schürten wir Pläne für das nächste Abenteuer und bald kamen wir zu dem Entschluss, zur nahen Burg aufzusteigen und uns dort den Rittern, Falknern und den gefährlichen Greifvögeln zu stellen.

Voller Vorfreude machten wir uns, der Zeremonienmeister mit Anhang und Brut, die gute Fee, der Minnesänger und ich selbst, auf den Weg. Allein schon der Name dieses Schlosses ließ uns träumen: "Rosenburg" … ach, schön. Und unsere kühnsten Erwartungen wurden noch übertroffen.

Schnell einigte ich mich mit der guten Fee, dass sie sich der Pferde annehmen, wenn ich mich um die Ritter kümmern würde. Dies entsprach auch meinem Wunsche.

Aber was uns alle vor Ehrfurcht verstummen ließ, waren die majestätischen und wunderschönen Vögel,

obschon die Falkner auch von stattlicher Statur waren.





Dieser wurde dann doch noch durch eine Fahrt über die blühenden Felder und durch romantischen Dörfer auf einem gefährlichen Feuerstuhl, der geschickt von einem anderen Ritter gelenkt wurde, einem Abend in der illustreren Gesellschaft von Einheimischen, die ein Fest zu Ehren ihres Schutzpatrones feierten und einer Nacht vor zwei elektronischen Kisten, in die wir nur Blödsinn steckten, da unser Verstand und unsere Vernunft vom russischen Feuerwasser verdunkelt wurde, obwohl wir versuchten, durch sehr lautes Musizieren wieder zur Besinnung zu kommen, übertrumpft. Welch ein Tag. Welch eine Nacht.
Und am nächsten Tag schaffte ich nur knapp und schweren Herzens und mit Tränen in den Augen den Absprung.

Welch wunderbares Wochenende ...
Desideria - 2005-07-08 17:14
1990