Drogenprobleme …
Mein Dopaminspiegel sinkt. Das heißt, eigentlich sinkt er nicht, sondern ich habe mich an die monatelange Überdosierung gewöhnt. Dieser schizophrene Zustand war ziemlich berauschend, macht leider aber auch süchtig. Entzugssymptome stellen sich ein. Super, ich lechze nach einer Substanz, die aus farblosen Prismen besteht und in Wasser und Methanol löslich ist, dafür in Ethanol und Ether nicht. Kokain wirkt ähnlich, darauf möchte ich aber aus verschiedenen Gründen nicht zurückgreifen.

Leider hat man ja von der therapeutischen Anwendung von Dopamin immer mehr Abstand genommen, da die als Nebenwirkung auftretenden Herzrhythmusstörrungen ein noch größeres Problem darstellen. Bei den Makassar-Stämmen ist mein Zustand eine anerkannte Krankheit, für die geschulte Heiler zur Verfügung stehen. Aber Sulawesi ist weit weg. Trotzdem fühle ich mich wie ein depressives Eichhörnchen mit Allmachtsgefühlen auf Koks. Wenn ich Glück habe, steigt meine Serotoninproduktion wieder auf den Normalwert, Oxytocin kommt hinzu und paart sich mit Vasopressin. Dann weicht – wenn alles gut geht - die Limerenz der wechselseitigen Komplettannahme im Modus der Höchstrelevanz …

Leider hat man ja von der therapeutischen Anwendung von Dopamin immer mehr Abstand genommen, da die als Nebenwirkung auftretenden Herzrhythmusstörrungen ein noch größeres Problem darstellen. Bei den Makassar-Stämmen ist mein Zustand eine anerkannte Krankheit, für die geschulte Heiler zur Verfügung stehen. Aber Sulawesi ist weit weg. Trotzdem fühle ich mich wie ein depressives Eichhörnchen mit Allmachtsgefühlen auf Koks. Wenn ich Glück habe, steigt meine Serotoninproduktion wieder auf den Normalwert, Oxytocin kommt hinzu und paart sich mit Vasopressin. Dann weicht – wenn alles gut geht - die Limerenz der wechselseitigen Komplettannahme im Modus der Höchstrelevanz …
Desideria - 2007-09-06 13:42
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