Nutzlose Erkenntnisse …
- Die Summe der unglücklichen Umstände an einem Tag ist nicht begrenzt, sondern nach oben hin offen, d.h. den Tag mit einem brennenden Toaster zu beginnen, bewahrt einen eher nicht vor weiterem Unbill.
- Ein Geschenkgutschein für den Einkauf in einem großen Elektromarkt hilft einem nicht bei der Entscheidung für das richtige Gerät und diese wird durch den eindringlichen Zuspruch durch Fachpersonal auch nicht einfacher.
- Wenn man den optischen Eindruck vor die Funktionalität eines Gebrauchsgegenstandes stellt, muss man bereit sein, mit den daraus resultierenden Konsequenzen zu leben. Meist geht diese Priorität mit erheblichen Mehrkosten einher, dafür kann man Abstriche bei der Belastbarkeit des preferierten Utensils machen.
- Hat man sich dann nach Stunden des Abwägens schweren Herzens entschieden, sollte man schnellstmöglich und auf dem kürzesten Wege den Markt mit dem gekauften Artikel verlassen, um nicht doch noch etwaige Zweifel an der Entscheidung für dieses Produkt aufkommen zu lassen und womöglich den Argumenten von professionellen Verkäufern zum Opfer zu fallen.
- Um das Designobjekt seiner Bestimmung zuzuführen, sollte man erst das kiloschwere Handbuch lesen, wenn man sich nicht über ätzende Ausdünstungen wundern will, die sofort ein unschönes Déjà vu auslösen.
- Das allnächtliche Aufschreien auf der Suche nach einem Glas Wasser lässt mit der Zeit nach, wenn man mantramäßig immer wieder vor sich hinsagt: „Das wild blinkende, schwarze U.F.O. in meiner Küche ist nur mein neuer Toaster. Das wild blinkende, schwarze UFO …“
Desideria - 2007-10-23 12:36
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