Wie kann man nur so unschuldig aussehen ...
... und dann solche Texte singen?
Thursday night everything’s fine
except you've got that look in your eye
When I'm tellin' a story and you find it boring
you're thinking of somethin' to say
You go along with it then drop it
and humiliate me in front of our friends
Then I'll use that voice that you find annoying
and say something like:
"Yeah, intelligent input, darling. Why don't you
just have another beer then?"
Then you'll call me a bitch
and everyone we're with
will be embarrassed
and I won't give a shit
Refrain:
My finger tips are holdin' onto
the cracks in our foundation
and I know that I should let go
but I can't
And every time we fight
I know it's not right
Every time that you're upset and I smile
I know I should forget but I can't
You said I must eat so many lemons
'cause I am so bitter
I said I'd rather be with your friends mate
'cause they're much fitter
Yes, it was childish and you got aggressive
And I must admit that I was a bit scared
But it gives me throws to wind you up
Refrain
Your face is pasty
'cause you've gone and got so wasted
what a surprise
don't want to look at your face
'cause it's makin' me sick
You've gone and got sick
on my trainers
I only got these yesterday
Oh my gosh
I can not be bothered with this one
Well, I'll leave you there 'til the morning
and I purposely won't turn the heating on
and dear God
I hope I'm not stuck with this one
Zwei Kollegen stehen im Flur und diskutieren hitzig über die kommende Ölkrise, halten dabei den etwas größeren Abstand, den man gewöhnlich einhält, wenn man zwei verschiedene Meinungen vertritt, blockieren damit aber den Weg zur Küche. Da es aber neben der Ölkrise noch andere Probleme in diesem Büro gibt, zum Beispiel der erhöhte Wasserverbrauch durch die wetterbedingten enormen Temperaturen, die in diesem Gebäude herrschen, dürstete es mich nach dem kühlen Nass.
Bei dem Versuch, möglichst schnell mitten durch die Debatte zu schreiten, damit nicht die geschleuderten Argumente mein Haar oder Schlimmeres wegreißen, verstummten die beiden Kontrahenten überraschenderweise für die Dauer meiner Anwesenheit in ihrer Mitte. Leider war der Kühlschrank nicht mit dem Erwünschten bestückt und so musste ich das Streitgespräch noch 3 mal unterbrechen, um zum Vorratsraum zu gelangen (Unterbrechung der Diskussion, aber mit beiseitigen Füllwörtern wie „äh“ und „ehm“), die geholten Flaschen in den Kühlschrank zu stellen (kaum merklicher Stillstand des Streits, aber mit merklich geseufzten Sprachtönung, ob der erneuten Unterbrechung) und dann wieder von der Küche mit einer Flasche Wasser, warm aber immerhin flüssig, zu meinem Schreibtisch zu gelangen.
Linke Streithenne: „Aber Frau D.!“
Rechter Streithahn: „Also ich schreibe gleich ein Resümee und reiche es bei Ihnen rein.“
Menschenmassen sind mir ein Greul. Trotzdem besuche ich immer wieder Veranstaltungen, bei denen es zu unfreiwilligem Körperkontakt mit mehr als einer Person kommen kann aus dem einfachen Grund, weil sich der jeweilige Performer nicht mit mir alleine treffen will (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel). Deshalb kann ich mir durchaus vorstellen, wie der Pogo entstanden ist: selbst ich werde ziemlich aggressiv, wenn man mir zu nahe kommt. Dann verweigern urplötzlich meine Oxytocin-Rezeptoren ihren Dienst und ich werde augenblicklich zum Sozialphobiker.
Das macht mich nicht gerade zur Partylöwin, obwohl angeblich „positives soziales Verhalten“ in einem bestimmten Hirnarenal, dem Nucleus accumbens, eine gewisse Befriedigung auslösen soll. Zugegebenermaßen erfreut mich dann doch, quasi gegen meinen Willen, ab und zu die ein oder andere durchtanzte Nacht Zusammenkunft mit mehr als einem menschlichen Wesen. Und ich habe sogar die Hoffnung, dass diese Freude sich in Zukunft noch steigern lässt, denn die Wissenschaft arbeitet fieberhaft an einem Mittel, dass Hobby-Autisten wie mich in kuschelnde, sozialkompetente Mitmenschen verwandelt. Ein Nasenspray mit dem Hormon Oxytocin soll womöglich die Erlösung bringen. Ich kann es kaum erwarten…