Kommunikationsschlaufen …
Damit auch wirklich kein Anruf ins Leere läuft, sind die Telefone in unserem Büro durch Weiterschaltungen und diverse Pickup-Groups miteinander verbunden. Das ist bei unserer Telefonanlage so kompliziert, dass die meisten Verbindungen durch unsere IT-Abteilung verknüpft werden und so auch einen Sinn ergeben.
Leider kann aber jeder Einzelne noch zusätzliche Kommunikationskanäle legen, deren Sinn sich nur demjenigen erschließen, der diese ins Leben gerufen hat. Hinzu kommt, das jeder Apparat eine Art Protokoll der Nummern anlegt, die irgendwann mal ein Klingeln ausgelöst haben. Tolle Sache.
„Hallo?“
„Sie hatten bei mir angerufen?“
„Wer sind Sie denn?“
„Frau Soundso.“
„Kenn ich nicht.“
„Aber ich habe Ihre Nummer auf dem Display gehabt.“
„Von welcher Firma sind Sie denn?“
„Firma Sowieso.“
„Kenn ich nicht.“
„Sie hatten doch bestimmt einen Grund, hier anzurufen. Vielleicht wollten Sie jemand anderen sprechen, Herrn Wie, Herrn Wo oder Herrn Was?“
„Mmmh, nein ..“
„Frau Wieso, vielleicht?“
„Die Erika, ja, die wollte ich sprechen!“
„Die ist leider heute nicht da.“
Die andere Variante des Aneinander-vorbei-Redens beinhaltet sehr viel Informationen, die man gar nicht haben wollte.
„Hallo“
„Guten Tag, könnte ich bitte Herrn Sowieso sprechen?“
„Er scheint zu telefonieren oder er ist nicht an seinem Platz, sonst wären Sie nicht bei mir gelandet.“
„Aber er hat mir doch gerade eine E-Mail geschrieben. Es geht nämlich um das Projekt Hassenichtgesehen...“
„Ja? … (Pause ohne weitere Informationen) Leider kann ich Ihnen über dieses Projekt nichts sagen und ich kann Herrn Sowieso von hieraus auch nicht sehen, um Ihnen sagen zu können, ob er gerade in seinem Büro ist, denn das befindet sich in einer anderen Etage. Soll ich ihm vielleicht etwas ausrichten?“
„Ach, Sie können ihn nicht sehen?! Ausrichten? Nein, nein, er hat ja alle meine Fragen in der Mail beantwortet. Ich schreibe ihm auch eine.“
„Sehr schön.“
Was spricht eigentlich gegen persönliche Mailboxen? Das würde gewaltig viel Zeit und sehr, sehr viele Nerven sparen. Meine zumindest …
Leider kann aber jeder Einzelne noch zusätzliche Kommunikationskanäle legen, deren Sinn sich nur demjenigen erschließen, der diese ins Leben gerufen hat. Hinzu kommt, das jeder Apparat eine Art Protokoll der Nummern anlegt, die irgendwann mal ein Klingeln ausgelöst haben. Tolle Sache.
„Hallo?“
„Sie hatten bei mir angerufen?“
„Wer sind Sie denn?“
„Frau Soundso.“
„Kenn ich nicht.“
„Aber ich habe Ihre Nummer auf dem Display gehabt.“
„Von welcher Firma sind Sie denn?“
„Firma Sowieso.“
„Kenn ich nicht.“
„Sie hatten doch bestimmt einen Grund, hier anzurufen. Vielleicht wollten Sie jemand anderen sprechen, Herrn Wie, Herrn Wo oder Herrn Was?“
„Mmmh, nein ..“
„Frau Wieso, vielleicht?“
„Die Erika, ja, die wollte ich sprechen!“
„Die ist leider heute nicht da.“
Die andere Variante des Aneinander-vorbei-Redens beinhaltet sehr viel Informationen, die man gar nicht haben wollte.
„Hallo“
„Guten Tag, könnte ich bitte Herrn Sowieso sprechen?“
„Er scheint zu telefonieren oder er ist nicht an seinem Platz, sonst wären Sie nicht bei mir gelandet.“
„Aber er hat mir doch gerade eine E-Mail geschrieben. Es geht nämlich um das Projekt Hassenichtgesehen...“
„Ja? … (Pause ohne weitere Informationen) Leider kann ich Ihnen über dieses Projekt nichts sagen und ich kann Herrn Sowieso von hieraus auch nicht sehen, um Ihnen sagen zu können, ob er gerade in seinem Büro ist, denn das befindet sich in einer anderen Etage. Soll ich ihm vielleicht etwas ausrichten?“
„Ach, Sie können ihn nicht sehen?! Ausrichten? Nein, nein, er hat ja alle meine Fragen in der Mail beantwortet. Ich schreibe ihm auch eine.“
„Sehr schön.“
Was spricht eigentlich gegen persönliche Mailboxen? Das würde gewaltig viel Zeit und sehr, sehr viele Nerven sparen. Meine zumindest …
Desideria - 2009-10-01 16:02
1431
weil....
ich bin einer der it-jungs der solche kanäle auch bei uns knüpft :))
da derselbe effekt auch bei uns aufgetreten ist habe ich mailboxen vorgeschlagen was ich dann teuer meinem chef verkaufen musste, der aber schliesslich zugestimmt hat.
das ende vom lied war, daß die leute ihre mailboxen dann vergassen zeitnah abzuhören oder sogar ganz und gar :).
das führte dann zu solchen dialogen wie :
hallo herr sowieso, wann kann ich denn nun mit der lieferung von blabla rechnen ?
welche lieferung ?
aber ich hatte sie doch angerufen ?
sie haben mich nicht angerufen.
doch ich hatte sie angerufen und 3 blabla bestellt.
hmmm..sie haben bestimmt nicht mit mir gesprochen.
doch ich hatte ihnen auf die mailbox gesprochen.
wann ?
vor einer woche.
:))
ergo: ich habe weitestgehend die möglichkeit der leute gekappt eigene kommunikationsstränge zu knüpfen :)
es gibt feste vertretungswege und sammelgruppen und gut ist :))
Gekappte Kommunikationsstränge ...