Es gibt (gute und schlechte) Jobs ...
Wenn man den Veranstaltungsort, den ich gestern Abend besucht habe, für eine Veranstaltung mieten möchte, ist man gezwungen, gleichzeitig 150 Ordnungskräfte zu bezahlen, die Aufgaben haben, von deren Existenz ich bis gestern noch keine Ahnung hatte, die mich aber gerade aus diesem Grund, um so mehr faszinieren. Einige von diesen Menschen waren den ganzen Abend nur damit beschäftigt, die vermeintlichen Fluchtwege - auch von Flüchtigen - freizuhalten oder die Knöpfe in den diversen Fahrstühlen zu drücken.
Der absolut beste Job aber, jedenfalls in diesem Moment von dem Jobbenden als solcher empfunden, war der desjenigen, der bepackt mit einem gekühlten Biercontainer durch die Menge der Besucher gehen sollte, um diejenigen, die vor der dicht gedrängten Masse vor den Theken abgeschreckt wurden, trotzdem mit dem ersehnten Nass zu versorgen. Wohl selbst ein großer Fan des Gerstensaftes, konnte er der Versuchung der Selbstverkostung, da so nah an der Quelle, nicht widerstehen und hatte deshalb auch Probleme mit dem aufrechten Gang. Sein Gesichtsausdruck ließ aber vermuten, dass er durchaus nicht unglücklich oder auch nur besorgt darüber war. Im Gegenteil, der Job schien ihm absolut Freude zu machen. Jedenfalls im Moment. Und gibt es etwas Schöneres, als Spaß an seinem Job zu haben?!
Der mit Abstand mieseste Job, der nur böse Blicke oder komplettes Unverständnis einbrachte, war der desjenigen, der durch die lustige Besuchermenge mit prüfendem Blick und witternder Nase schleichen musste, um diejenigen, die es wagten, diese heilige Stätte durch allerlei Rauchwerk zu entweihen, zu stellen und sie unter autoritärer Zurechtweisung zu zwingen, dieses unrühmliche Verhalten sofort einzustellen, indem er ihnen das üble Teufelszeug entriss, zu Boden warf und mit seinem groben Schuhwerk zerdrückte. Man sah ihm auch an, dass er wenigstens militanter Nichtraucher, wenn nicht gar religiöser Fanatiker sein musste, um diese Arbeit ohne bleibenden seelischen Schaden ausüben zu können. Blöder Job, ganz mieser Job.
Was war eigentlich euer miesester Job?
Der absolut beste Job aber, jedenfalls in diesem Moment von dem Jobbenden als solcher empfunden, war der desjenigen, der bepackt mit einem gekühlten Biercontainer durch die Menge der Besucher gehen sollte, um diejenigen, die vor der dicht gedrängten Masse vor den Theken abgeschreckt wurden, trotzdem mit dem ersehnten Nass zu versorgen. Wohl selbst ein großer Fan des Gerstensaftes, konnte er der Versuchung der Selbstverkostung, da so nah an der Quelle, nicht widerstehen und hatte deshalb auch Probleme mit dem aufrechten Gang. Sein Gesichtsausdruck ließ aber vermuten, dass er durchaus nicht unglücklich oder auch nur besorgt darüber war. Im Gegenteil, der Job schien ihm absolut Freude zu machen. Jedenfalls im Moment. Und gibt es etwas Schöneres, als Spaß an seinem Job zu haben?!
Der mit Abstand mieseste Job, der nur böse Blicke oder komplettes Unverständnis einbrachte, war der desjenigen, der durch die lustige Besuchermenge mit prüfendem Blick und witternder Nase schleichen musste, um diejenigen, die es wagten, diese heilige Stätte durch allerlei Rauchwerk zu entweihen, zu stellen und sie unter autoritärer Zurechtweisung zu zwingen, dieses unrühmliche Verhalten sofort einzustellen, indem er ihnen das üble Teufelszeug entriss, zu Boden warf und mit seinem groben Schuhwerk zerdrückte. Man sah ihm auch an, dass er wenigstens militanter Nichtraucher, wenn nicht gar religiöser Fanatiker sein musste, um diese Arbeit ohne bleibenden seelischen Schaden ausüben zu können. Blöder Job, ganz mieser Job.
Was war eigentlich euer miesester Job?
Desideria - 2004-12-01 12:45
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