Freitag, 16. Januar 2009

Mississippi-Giraffe am Freitag ...

Mississippi Giraffe

"Glattes Eis, ein Paradeis für den, der gut zu tanzen weiß. " (Friedrich Nietzsche)

... in diesem Sinne: Schönes Wochenende!
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Donnerstag, 15. Januar 2009

Ausatmen …

und „Nein!“ sagen scheine ich irgendwie verlernt zu haben dieses Jahr. Ich übe das jetzt mal, sonst gehe ich unter beim AusdemWegräumen der Probleme anderer …

NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN!
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Freitag, 9. Januar 2009

Die Sache mit der Zahnbürste …

Wer sich mit mir einlässt, hat eigentlich nichts von dem zu befürchten, was einen Mann im Allgemeinen vor einem Anschluss an weibliche Wesen zurückschrecken lässt. Ich kann es selbst nicht besonders gut vertragen, wenn man mir zu nahe kommt, physisch wie psychisch. Meine Freiräume verteidige ich mit allen mir verfügbaren Waffen ohne Rücksicht auf Verluste. Deshalb kann ich durchaus verstehen, dass die freundliche Übernahme des eignen Refugiums sofort panische Angstfantasien auslöst.

Aus diesem Grunde hinterlasse ich auch keine persönlichen Dinge, die man braucht, wenn man länger als ein paar Stunden auf fremden Gebiet zu Gast ist, auch wenn es noch so praktisch wäre, weil sich zum Beispiel ein regelmäßiger Aufenthalt an dieser Zufluchtsstätte in der näheren Zukunft abzeichnet. Ich nehme alles wieder mit, sodass man durchaus auf den Gedanken kommen könnte, ich wäre gar nicht da gewesen, alles nur reine Phantasie.

Die Möglichkeit, jederzeit spurlos verschwinden zu können, beruhigt mich ungemein und lässt mich die Zeit in der Fremde völlig entspannt genießen. Niemand kann aus meinen Hinterlassenschaften eine Voodoopuppe basteln oder sonst irgendwelche Konsequenzen ableiten. Es ist nichts da zum anketten dingfest machen.

Am besten verstehe ich mich mit Lebewesen, die ähnlich angstbeladen solipsistisch agieren wie ich und durchaus in der Lage sind, ein erfülltes Leben ohne diesen verbreiteten Zusammenrottungszwang zu führen. Davon gibt es nicht viele, sie gehören einer aussterbenden Rasse an, was in der Natur der Sache liegt. Trotzdem war ich mir ziemlich sicher, so ein seltenes Wesen gefunden zu haben, bis ich heute morgen mein Badezimmer betrat.

Der Mann hat seine Zahnbürste da gelassen! Der Schock sitzt tief. Ich hoffe wirklich, dass er sie nur vergessen und nicht etwa deponiert hat …
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Eisige Freitags-Giraffen ...

Finally Winter

Nach 12 Jahren endlich wieder Eisschollen auf der Elbe ...
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Montag, 5. Januar 2009

Weibliche Logik …

Man(n) sagt ja Frauen nicht gerade ein ausgeprägtes technische Verständnis nach, trotzdem muss ich immer wieder mit ansehen, wie selbst Männer, die diese spezielle, am Y-Chromosom gekoppelte Befähigung, in einem langen Studium vertieft haben, an den einfachsten Aufgaben scheitern.

Und hierbei rede ich noch nicht einmal von der diffizilen Herausforderung ein Regal eines schwedischen Möbelhauses aufzubauen, nein, ich durfte letztens Zeuge werden, wie meine Kollegen, allesamt Techniker von Beruf, es fertigbrachten, die Umzugskartons für unseren Bürowechsel so zu falten, dass man sie leider nicht mehr für ihren eigentlich Zweck verwenden konnte.

Das ist auch eine Kunst, ich gebe es zu, erst recht, wenn man sämtliche leuchtend roten Hinweise, wie man diese Pappschachtel sinnvoll faltet, ignorieren kann, obwohl sie einem von jedem Teil des Behältnisses entgegenspringen.

Ich befürchte sogar, dass die Patentfaltung der Kartons, um den einfachen, aber trotzdem sicheren Transport von schweren Akten zu gewährleisten, von Frauen mit einschlägiger Erfahrung in der Verfrachtung von sperrigen Dingen entwickelt wurde und die Gebrauchtanweisung dieser möglicherweise deshalb gar nicht von Männer verstanden wird, obwohl Sätze wie: „Dieses Krempelpaket ebenfalls ganz nach innen umlegen. Wenn nach mehrfacher Benutzung die Klemmwirkung nachlässt, können Sie eine der seitlichen Sperren einrücken.“ doch wirklich jedem einleuchten müssten.

Andererseits haben die Vertreter des männlichen Geschlechts ein seltsam überproportionales Selbstbewusstsein, sodass Hilfe oder ein weiblicher Rat grundsätzlich abgelehnt wird, schon allein, damit die eigene Selbstachtung keine Kratzer bekommt. Auch meine dezenten Hinweise wurden ignoriert, sodass der erste Fachmann auf diesem Gebiet, der die falsch gepackte Last dann tatsächlich von A nach B tragen sollte, mit einem empörten „Das hat doch garantiert eine Frau gepackt!“ den Karton aus Mangel an stabilen Griffen aus Krempelpaketen wieder fallen ließ.

Jetzt stand zwar einer der wenigen Exemplare des starken Geschlechts vor mir, der anscheinend einen korrekt gefalteten Karton zu schätzen wusste, aber sich dadurch noch lange nicht von den auch an das Y-Chromosom gekoppelte spontane Schuldzuweisungszwang so schnell distanzieren konnte. Erst nachdem ich ihm den korrekten Sachverhalt männerverständlich erläutert hatte, seufzte er kurz und kleinlaut: „Was würden wir nur ohne euch Frauen machen?“

„Aussterben!“
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Dienstag, 23. Dezember 2008

Safranfasan auf salzigen Zitronen und fruchtigem Koriander-Couscous ...

Es weihnachtet sehr und auch dieses Jahr hat Zorra wieder einen wundervollen kulinarischen Adventskalender im Kochtopf gebastelt, bei dem es sogar etwas zu gewinnen gibt und ich habe die Ehre, ein Türchen füllen zu dürfen .

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Deshalb habe ich mich an etwas Aussergewöhnliches gewagt und hoffe, dass es euch munden wird:

Safranfasan auf salzigen Zitronen und fruchtigem Koriander-Couscous

Zutaten:
1 Fasan (beim Geflügelhändler des Vertrauens bestellen)
3 Zwiebeln, rot weil Weihnachten ist
150 gr. Oliven, entsteint, grün und schwarz (oder vielleicht rot und etwas milder)
1 Weihnachtsmanndaumen großes Stück Ingwer
Knoblauch
frischer Koriander
glatte Petersilie
Meersalz
Olivenöl

zitronen

300 gr. Couscous (Instant)
getrocknete Berberitzen-Beeren
Butter
Tomatenmark

couscous


Zutaten für die Marinade


Safran
Ingwer, gemahlen
Koriander, gemahlen
Zimt, gemahlen
Paprika, rot, gemahlen
Kumin, gemahlen
Knoblauch, frisch

zutaten

Die salzigen Zitronen kann man fertig in Gläsern eingelegt beim Marokkaner um die Ecke kaufen, wenn man das Glück hat, in einer Gegend zu wohnen, die kulturell und ethnisch vielseitig ist. Ansonsten kann man sie auch selbst einlegen, dazu braucht man nur ein wenig Salz, schöne Bio-Zitronen, ein Einmachglas und Geduld (Rezept folgt zum Schluss).

Also dann:

Den Fasan enthaupten (Zartbesaitete lassen das vorher schon vom Geflügelhändler ihres Vertrauens machen, sonst müssen sie wie ich erst ein paar mal um das Tier herumschleichen, um dann doch noch in einer Augen-zu-und-durch-Aktion das Küchenbeil zu schwingen), ordentlich abwaschen und trocken tupfen, vorsichtig mit den Fingern die Haut vom Fleisch lösen, ohne sie abzuziehen, um dort die Marinade zu verstreichen.

Die Gewürze für diese werden in einer Schüssel in ausreichender Menge und zu etwa gleichen Teilen (etwas weniger Ingwer und natürlich vom Safran nur 1-2 Gramm Pulver nehmen) vermengt und mit dem Saft einer Zitronen und dem gepresstem Knoblauch vermischen.

marinade

Den Fasan in eine Schüssel legen, innen mit Meersalz ausstreichen und außen mit der Marinade einreiben und dabei die Paste besonders unter der Haut des Fasans verteilen. Etwa 30 Minuten marinieren lassen.

fasan

In einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen und den Fasan von allen Seiten nicht zu scharf anbraten, dann mit etwas Wasser ablöschen und für etwa 10 Minuten bei geschlossenem Deckel leicht köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln und den Knoblauch würfeln, zum Fasan geben und die restliche Marinade ebenfalls dazu geben. Für etwa 40-50 Minuten bei geschlossenem Deckel garen lassen. Die Oliven vierteln und die eingelegten Zitronen – je nach Salzgehalt und Geschmack – entweder vom Fruchtfleisch befreien und nur die Schale in Streifen schneiden oder die Zitronenviertel in Achtel oder Sechzehntel schneiden und dann zusammen mit den Oliven für die letzten zehn Minuten der Garzeit zum Fasan geben.

In einem separaten Topf Wasser nach Packungsangabe des Instant-Couscous in einem Topf erhitzen, etwas Tomatenmark und Salz darin verquirlen, die Berberitzen-Beeren hinzugeben und den Couscous nach Vorgabe garen lassen. Dann von der Flamme ziehen, mit einigen Butterflocken belegen und mit einer Gabel unterheben. Den frischen Koriander zusammen mit der Petersilie hacken, etwas fein gehackte Zitronenschale dazugeben und alles unter den Couscous heben.

Den Fasan aus dem Topf nehmen, portionieren und zusammen mit den Zitronen und Oliven auf dem Couscous anrichten.

fertig

Jetzt schnell noch das Rezept für die salzigen Zitronen zum Selbermachen:

Eingelegte Zitronen

Zutaten:
Unbehandelte Bio-Zitronen
Zitronensaft
Salz
Wasser

Die Zitronen mit einer Bürste in heißem Wasser ordentlich abschrubben und trockenreiben, dann mit einem Kreuzschnitt von zwei Seiten einschneiden. Jetzt die Zitronen leicht öffnen und mit je 1 TL Salz einreiben und wieder zusammendrücken, bis etwas Saft läuft, den Saft auffangen. Die Zitronen nun in einem Einmachglas mit Schraubdeckel dicht an dicht einlegen und etwas andrücken. Wenn das Glas voll ist mit etwas Zitronensaft und Wasser auffüllen und das Glas verschließen. An einem dunklen, kühlen Ort, an dem der Weihnachtsmann es nicht findet, für etwa 30 Tage aufbewahren und „reifen“ lassen.
Frohes Fest!

Habt alle ein besinnliches Weihnachtfest, lasst es euch schmecken und dieses Jahr wird nicht unterm Weihnachtsbaum gestritten!

So, ich muss los, Geschenke kaufen ...
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