Buntes Wochenende wünsche ich ...
Desideria - 2009-02-06 14:32
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Es ist wirklich erstaunlich, wie klein die Welt geworden ist , seit man virtuell auch den letzten Winkel der Erde bereisen kann, ohne dabei das eigene Nest verlassen zu müssen. Und wem man nicht alles aus der gemeinsamen dunklen Vergangenheit begegnet, auch wenn man sich auf der Straße niemals wiedererkannt hätte. Da wäre ich lange umsonst in Goa umher geirrt, um den Mann zu finden, der gestern mal eben auf einen Schnack bei mir vorbeischaute. Und plötzlich ist das andere Leben, dass man damals geführt hat, wieder so präsent, als wäre die endlose Party erst gestern gewesen. Wirklich erstaunlich … ich glaube, ich habe einen Kater …
Desideria - 2009-02-06 10:41
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Wer hat mir diesen skeptischen Kerl und dann noch aus Ungarn geschickt?
Ich freue mich wirklich, aber ich möchte nicht noch einmal in
so eine Situation kommen, deshalb würde ich mich wirklich über
einen Bekennerbrief ein wenig mehr Information freuen. Wirklich ...
Desideria - 2009-01-30 18:29
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Durch eine böse Entzündung unter einem Backenzahn bin ich gestern in die durchgestylte Praxis eines Kieferexperten geraten, der die exquisite Einrichtung seines Arbeitsplatzes wohl eher durch die lukrativere plastische Chirurgie finanzieren konnte.
Eigentlich lehne ich die Schönheitschirurgie ab, love me or leave me, war schon immer meine Devise, obwohl ich öfter schon mit der Liebe zu mir selbst gehadert habe. Doch die Augen anderer sehen ja nur, was sie auch sehen wollen, so ist das auch viel einfacher mit der Liebe.
Ich habe nichts dagegen, wenn andere ihr Äußeres mit Hilfe der medizinischen Möglichkeiten verändern, um ihre Chancen auf dem eitlen Markt des Begehrens zu erhöhen, allerdings glaube ich nicht wirklich an eine positive Verschiebung der Gewinnaussichten durch ein strafferes Gesicht oder vollere Brüste.
Andererseits hat mich die erste Begegnung mit einem plastischen Chirurgen in seiner Praxis dann doch zweifeln lassen, ob das männliche Auswahlverfahren nicht doch nur von diesen einfachen Schlüsselreizen gesteuert wird.
Ich sitze also hypernervös auf der ergonomisch geschwungenen Schlachterbank und warte auf den Gott in Weiß, zu dem mich mein Zahnarzt voller Zuversicht geschickt hat. Der Mann betritt den Raum, sieht mich etwas fragend an, blickt dann auf mein Dekolleté und fragt: „Kennen wir uns nicht? Ich dachte gerade, ich hätte sie schon mal gesehen.“
Desideria - 2009-01-21 10:35
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