Männerfeindliches Wochenende …
Wenn man so resümierend auf das letzte Wochenende zurückblickt, könnte man zu dem Schluss kommen, ich würde dem männlichen Geschlecht eher feindlich gegenüberstehen. Das stimmt so nicht. Eher das Gegenteil trifft zu, auch wenn es anders aussieht. Oberflächlich betrachtet.
Am Freitagabend habe ich die 3 männlichen Wesen nicht etwa zum Zwecke ihrer Demütigung in eine Gaststätte gelotst, die sonst nur von weiblichen Wesen besucht wird, die sich vom anderen Geschlecht eher nicht angezogen fühlen, nein, ich wollte ihnen die Chance geben, in den Genuss der persönlich vorgetragenen Worte, einer von mir sehr verehrten Autorin zu kommen. Erst im Nachhinein schwante mir, warum diese Lesung nur per Mail bekannt gegeben wurde und der Einwurf eines der Herren: „Bist du sicher, dass sie heute liest? Ich konnte nirgendwo eine Ankündigung entdecken.“ durchaus seine Berechtigung hatte. Aber wie gesagt, es lag wirklich keine böse Absicht dahinter und letztendlich haben die gegensätzlichsten Geschlechter in einem Raum überlebt und waren sich sogar in der Beurteilung des Könnens der Gastgeberin einig. Es gibt doch mehr Gemeinsamkeiten, als man so glaubt.
Was mich an diesem Abend aber tatsächlich irritierte, war, dass meine ebenfalls herbeigeeilte Freundin eine für sie völlig unübliche Kleidung trug: ein Pelzkrägelchen, das von einer rosa! Schleife! gehalten wurde. Ich konnte es nicht fassen. Erst als sie die Schleife im Laufe des Abends öffnete und man(n) schwarze Wäsche erahnen konnte, kam sie mir wieder vertraut vor. Es ist so einfach, mich zu schocken.
Für den Samstag habe ich keine Ausrede. Mein Handeln war definitiv männerfeindlich. Der Albtraum eines jeden männlichen Wesens: Kastration. Diesmal musste mein geliebter Kater dran glauben. Es ist ja nur zumeinem seinem Besten.
Und weil ich gerade so schön dabei war, mich unbeliebt zu machen, lehnte ich am Sonntag den x-sten fernmündlichen Heiratsantrag, der diesmal wahrscheinlich nur gemacht wurde, um die Wartezeit bis zum Super Bowl zu überbrücken, mal wieder ab. So in Übung war es für mich ein Leichtes, die fast mitternächtliche Einladung zu einzwei Gläsern Rotwein auch noch in den Wind zu schlagen. Das war dann im Vergleich zum Vortag eher freundlich …
Am Freitagabend habe ich die 3 männlichen Wesen nicht etwa zum Zwecke ihrer Demütigung in eine Gaststätte gelotst, die sonst nur von weiblichen Wesen besucht wird, die sich vom anderen Geschlecht eher nicht angezogen fühlen, nein, ich wollte ihnen die Chance geben, in den Genuss der persönlich vorgetragenen Worte, einer von mir sehr verehrten Autorin zu kommen. Erst im Nachhinein schwante mir, warum diese Lesung nur per Mail bekannt gegeben wurde und der Einwurf eines der Herren: „Bist du sicher, dass sie heute liest? Ich konnte nirgendwo eine Ankündigung entdecken.“ durchaus seine Berechtigung hatte. Aber wie gesagt, es lag wirklich keine böse Absicht dahinter und letztendlich haben die gegensätzlichsten Geschlechter in einem Raum überlebt und waren sich sogar in der Beurteilung des Könnens der Gastgeberin einig. Es gibt doch mehr Gemeinsamkeiten, als man so glaubt.
Was mich an diesem Abend aber tatsächlich irritierte, war, dass meine ebenfalls herbeigeeilte Freundin eine für sie völlig unübliche Kleidung trug: ein Pelzkrägelchen, das von einer rosa! Schleife! gehalten wurde. Ich konnte es nicht fassen. Erst als sie die Schleife im Laufe des Abends öffnete und man(n) schwarze Wäsche erahnen konnte, kam sie mir wieder vertraut vor. Es ist so einfach, mich zu schocken.
Für den Samstag habe ich keine Ausrede. Mein Handeln war definitiv männerfeindlich. Der Albtraum eines jeden männlichen Wesens: Kastration. Diesmal musste mein geliebter Kater dran glauben. Es ist ja nur zu
Und weil ich gerade so schön dabei war, mich unbeliebt zu machen, lehnte ich am Sonntag den x-sten fernmündlichen Heiratsantrag, der diesmal wahrscheinlich nur gemacht wurde, um die Wartezeit bis zum Super Bowl zu überbrücken, mal wieder ab. So in Übung war es für mich ein Leichtes, die fast mitternächtliche Einladung zu einzwei Gläsern Rotwein auch noch in den Wind zu schlagen. Das war dann im Vergleich zum Vortag eher freundlich …
Desideria - 2006-02-06 16:45
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Ansonsten ....armer schwarzer Kater.....
Frauen können wirklich gemein sein.
- Grussregierung.
Ich frage mich doch, wohin sowohl Männlein als auch Weiblein bei mir zuerst geschaut haben. Tse. Nächstes Mal bind ich mir die ans Knie, ob das wohl auch zu Verwirrung führt?