Wasserschaden …
Gestern kam endlich die ersehnte Abkühlung. Allerdings etwas plötzlich und mit ungewohnter Heftigkeit. Als ich die ersten schwarzen Wolken am Himmel sah, dachte ich, dass ich es noch gerade trockenen Fußes nach Hause schaffen könnte. Ich kam aber nur bis zur ersten Kreuzung. Dort setze dann der innere Kampf ein: bleibe ich unter dem Hausvorsprung mit Dutzenden anderen stehen und warte bis das Gewitter vorbei ist oder ignoriere ich das Nass von oben, schließlich bin ich nicht aus Zucker.
Der gewählte Kompromiss, den Weg durch den Park am Friedhof zu nehmen, wo die hohen, dichten Bäume noch eine Weile ein schützendes Dach bilden würden, erwies sich schnell als Fehlentscheidung. Das Wasser kam in einer Flut und in Böen, dass ich innerhalb von Sekunden bis auf die Haut nass war.
Manchmal finde ich es auch angenehm, wenn mir Entscheidungen einfach abgenommen werden und ich mich dem Schicksal einfach ergeben kann. Nasser konnte ich ja nicht mehr werden, also langsam nach Hause schlendern und den Regen auf der Haut genießen, das Kind rauslassen und extra in die tiefen Pfützen springen, Schuhe sind eh durchweicht, und den Mund aufmachen, damit man dieses Ereignis nicht nur spüren, sondern auch schmecken kann, während eilige Menschen, die mit beiden Händen verzweifelt versuchen, ihren Schirm festzuhalten, an einen vorüber rennen. Die wissen anscheinend nicht, was sie gerade verpassen.
Auf jeder Stufe kleine Pfützen hinterlassen, meinen Nachbarn anlachen, da er doch prompt „Schirm vergessen?!“ bei meinem Anblick flötet und oben angekommen nach einem Kleidungswechsel feststellen, dass mein Mobiltelefon leider nicht so wasserdicht ist wie ich. Nach einer halben Stunde Föhnen von allen Seiten, leuchtete es wieder schwach und fand dann nach zwei Stunden Ruhe unerwartet zur seiner alten Form zurück.
Beim nächsten Mal werde ich allerdings die Methode eines Freundes anwenden: Akku raus, Karte raus, alles am Gehäuse abmontieren, was abzumontieren geht und den Rest 3 Stunden bei 50 Grad in den Backofen legen. Ich bin jetzt schon gespannt. Wie ein kleines Kind mit einem neuen Chemiebaukasten…
Der gewählte Kompromiss, den Weg durch den Park am Friedhof zu nehmen, wo die hohen, dichten Bäume noch eine Weile ein schützendes Dach bilden würden, erwies sich schnell als Fehlentscheidung. Das Wasser kam in einer Flut und in Böen, dass ich innerhalb von Sekunden bis auf die Haut nass war.
Manchmal finde ich es auch angenehm, wenn mir Entscheidungen einfach abgenommen werden und ich mich dem Schicksal einfach ergeben kann. Nasser konnte ich ja nicht mehr werden, also langsam nach Hause schlendern und den Regen auf der Haut genießen, das Kind rauslassen und extra in die tiefen Pfützen springen, Schuhe sind eh durchweicht, und den Mund aufmachen, damit man dieses Ereignis nicht nur spüren, sondern auch schmecken kann, während eilige Menschen, die mit beiden Händen verzweifelt versuchen, ihren Schirm festzuhalten, an einen vorüber rennen. Die wissen anscheinend nicht, was sie gerade verpassen.
Auf jeder Stufe kleine Pfützen hinterlassen, meinen Nachbarn anlachen, da er doch prompt „Schirm vergessen?!“ bei meinem Anblick flötet und oben angekommen nach einem Kleidungswechsel feststellen, dass mein Mobiltelefon leider nicht so wasserdicht ist wie ich. Nach einer halben Stunde Föhnen von allen Seiten, leuchtete es wieder schwach und fand dann nach zwei Stunden Ruhe unerwartet zur seiner alten Form zurück.
Beim nächsten Mal werde ich allerdings die Methode eines Freundes anwenden: Akku raus, Karte raus, alles am Gehäuse abmontieren, was abzumontieren geht und den Rest 3 Stunden bei 50 Grad in den Backofen legen. Ich bin jetzt schon gespannt. Wie ein kleines Kind mit einem neuen Chemiebaukasten…
Desideria - 2006-08-02 13:01
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http://lines.twoday.net/20060705/