Geschenke ...

annehmen fällt mir eigentlich nicht schwer. Denn ich liebe Geschenke. Besonders die kleinen, die von Herzen kommen. Dann freue ich mich wie eine Schneekönigin. Woher kommt eigentlich diese Redensart? Aus einem Märchen?

Leichte Probleme habe ich mit großen Geschenken. Hinter großen Geschenken vermute ich immer so etwas wie eine Kaufabsicht oder zumindest einen Bestechungsversuch. Ich muss mich heute entscheiden, ob ich ein großes Geschenk annehme oder nicht. Diese Entscheidung fällt mir schwer. Andere um Rat fragen ?!?

Tschuang-tse sagt:
Wenig und viel sind wandelbar wie Geschenke, je nachdem sie der Gebende oder der Empfangene betrachtet.

Der Volksmund sagt:
Einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul.

Das Buch der Antworten sagt:
Heute in einem Jahr ist es egal.

Das Buch der geflügelten Antworten sagt:
Ist dir dein Leben lieb, leb aus dem Vollen.

Die Würfel sagen:
Wein – Musik – Lieben.

Die Tarrotkarten finde ich GöttinseiDank gerade nicht.

Prof. Dr. Lüscher kommt bestimmt mit seiner Standartantwort für mich an:

1. Empfehlung:
Der Erlebniswunsch und die geheime Angst vor Einsamkeit soll nicht dazu verleiten, daß man Erwartungen an ungeeignete Partner oder Ziele stellt.

2. Empfehlung
Das erstrebte Glück erreicht, wer fähig ist, aus seelischer Unabhängigkeit zu fordern und auch zu verzichten.

Seelische Unabhängigkeit ??? PAH!

Dann frage ich eben die, die es wissen müssten:

New York Taxi Drivers:

fickle
Vielen Dank. Hilft nicht wirklich weiter .

Noch 13 Stunden ...
7204
Budenzauberin - 2005-10-02 10:05

Wenn Ihnen die Entscheidung tatsächlich schwer fällt, sollten Sie das Geschenk ablehnen.

Andererseits...hmmm...

Desideria - 2005-10-04 10:39

Soo schwer nun auch wieder nicht ... andererseits ... hmmm ...
Budenzauberin - 2005-10-04 13:19

Und? Haben Sie (sich) schon entschieden?
Desideria - 2005-10-05 23:17

Theoretisch ja.
Praktisch nein ...
eria - 2005-10-02 10:14

ich lebe nach der devise... grosse geschenke mache nur ich... somit weiss ich mich auch immer zu entscheiden... vorallem wenn es um materielle dinge geht... das herz lass ich mir dann doch schenken *hach*

Desideria - 2005-10-04 10:41

Im Schenken bin ich auch ganz groß ...
Muh-Tiger - 2005-10-02 18:03

gibs mir

Desideria - 2005-10-04 10:43

Ich bin mir sicher, dass du es nicht haben willst.
Muh-Tiger - 2005-10-05 06:02

Beharrlichkeit wird zuweilen mit Eigensinn verwechselt.
(August von Kotzebue)

Nu gib her. Ich nehm alles. Was isses denn?
walküre - 2005-10-03 11:26

susanna tamaro

sagt:

"geh, wohin dein herz dich trägt"

alles, alles liebe nach hamburg ...

Desideria - 2005-10-04 10:46

Ach, mein Herz läuft doch immer nur im Kreis. Man muss es schon ordentlich anschubsen, damit es mal die Richtung wechselt.

Danke und auch alles Liebe ins BurgenBergenLand ...
gardien340 - 2005-10-03 14:27

Woody Allen und Steve Miller sagen:

take the money and run

Desideria - 2005-10-04 11:02

Woody Allan hat auch gesagt :

Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis.

Ich kann ihn da gut verstehen ...
gardien340 (Gast) - 2005-10-05 10:16

eigentlich..

.. wissen Sie genau, was falsch und richtig ist.
Und ich glaube, Herz und Kopf sind da auch d'accord
wenn das blöde Ding nicht nur so verlockend wäre
Desideria - 2005-10-05 11:26

Sie scheinen mich ja gut zu kennen ;-)

... I wonder what it's like in Spain ...
walter-von-der-vogelweide - 2005-10-03 21:11

Ein Geschenk ist ein Geschenk

ist ein Geschenk.
Wer Absicht und Erwartungen mit einem Geschenk verbindet sollte das Geschenk ablehnen oder nicht schenken. Ein Geschenk bindet nicht, sondern soll Freude bereiten. Am besten für den Schenkenden und dem Beschemkten. Komisch gerade heute habe ich eine Diskussion über Geschenke-Kultur gehabt. Bin aber auch nicht unbedingt weitergekommen, außer mit der Feststellung, dass ich manchmal die Zielmarke (?) treffe, manchmal aber auch völlig daneben liege - Egal ob mit einem kleinem oder großem Geschenk) - also die Situation in der sich die oder der Beschenkte gerade befindet nicht unbedingt richtiig eingeschätzt habe. Die Balance zwischen groß und klein UND Einschätzung des Beschenkten zu finden und die Balance zwischen freudiger Annahme oder kritischem Hinterfragens des Geschenkes soll dann wohl "Geschenk-Kultur" sein

Desideria - 2005-10-04 11:13

Walther von der Vogelweide hat gesagt:

Schenkens Lohn ist wie Saat, die aufgeht:
Reiche Ernte naht, wenn reichlich ausgetreut man hat.
Gerhard B. - 2005-10-04 10:23

Frage

Kann man das Geschenk trinken -
und ist es rot ?

Desideria - 2005-10-04 10:37

Weder, noch ...

Wenn es so wäre, hätte ich keine Probleme, es anzunehmen ...
Bettgeflüster - 2005-10-04 10:45

ich würde es so halten: ist es etwas, was man zurückgeben müsste, wenn die situation eine andere wäre, würde ich es nur annehmen, wenn ich hoffte, die situation ändert sich nicht. sonst aber würde ich es ablehnen, denn es schränkt dich ein und raubt dir die freiheit deiner entscheidungen.

Desideria - 2005-10-04 20:22

Ich könnte es nicht zurückgeben, selbst wenn sich die Situation ändern würde, was allerdings sehr unwahrscheinlich ist ...
Lasoeur - 2005-10-04 12:13

Meine Meinung kennst du...

zu diesem Fall:

Wer Geschenke annimmt, verliert die Freiheit.

gardien340 (Gast) - 2005-10-04 13:06

Freiheit

Pah.
Just another word for nothing left to lose.
Oder endet sie doch dort, wo die der anderen beginnt ?
Oder war sie über den Wolken nicht grenzenlos ?
walküre - 2005-10-05 17:32

@ mme soeur

nur ein innerlich freier mensch ist in der lage, ein geschenk als solches anzunehmen, und durch diese annahme wird er keineswegs weniger frei als zuvor, sondern es verleiht ihm ganz im gegenteil noch mehr freiheit, weil ihn dieses geschenk im menschlichen sinne bestätigt und somit immateriell bereichert ...
walter-von-der-vogelweide - 2005-10-04 17:51

Walther von der Vogelweide hat das nur gesagt

weil er angefressen und genervt war von der Minne, der hohen Kunst zu schenken und keine Erwartungen haben zu dürfen :-)

Desideria - 2005-10-04 20:40

Na dann ...

hat sich bis heute ja nicht viel geändert ;->
walter-von-der-vogelweide - 2005-10-04 22:55

Warum sollte sich was ändern?

Der Walther war schon immer mein Vorbild!
ich plädiere für annehmen.
Auch wenns keine Minne ist ...
Oh here frouwe ...
Ich weiß, das ist von Heinrich von Morungen ;->
Cats (Gast) - 2005-10-05 11:52

Vielleicht mögen Sie ja...

dieses Geschenk? Einen schönen Mittwoch :)

Desideria - 2005-10-05 14:01

Oh, danke schön ...

dieses Geschenk nehme ich gerne ;-)
Nemain (Gast) - 2005-10-06 10:06

Woooooah!

Du besitzt den Taxi Driver ... und einen Scanner.
Könntest Du MIR ein Geschenk machen, bitte?!

Ich hätt so gerne die Seite
"It's when you're with me, you're killing me
and when you're not, I'm dying."

(Oder so ähnlich. Ist laaaange her...)

Ich könnte Dir im Gegenzug die ewig lange Geschichte erzählen, was für ein ∑†§$#/Ωø Arschloch der Kerl war, der das Buch mitgenommen hat, als er ausgezogen ist ... vor Jahren ... und
das ich heute noch in den Trümmern sitzen würde, wenn nicht ...
... aber das will ja keiner hören!
;-)

LG,

Nemain

Desideria - 2005-10-06 18:49

Bitte schön ...

great love

Gute Besserung!

LG,

D.
Nemain (Gast) - 2005-10-07 18:52

*jubilier*

Ich versuch grade nicht zu heulen vor Rührung!
Danke!!!

Das Bild zieht jetzt sofort auf meinen Schreibtisch um!
Nemain - 2005-10-08 13:23

Schneekönigin

Ich kenn das Märchen nicht, aber durch Deine Frage
wurde ich neugierig. Ich hab nix eindeutiges gefunden,
aber immerhin weiß ich jetzt, WAS "sich freuen wie eine
Schneekönigin" IST! Ein "Phraseologischer Vergleich".

Phraseologische Vergleiche/Komparative Phraseologismen
Lexikalisch-semantisch festgeprägt, mindestens eine
Konstituente, das Vergleichsobjekt, behält jeweils ihre
autonome Bedeutung bei.
Beispiel: sich freuen wie eine Schneekönigin

Danke. Noch mehr Wissen, bei dem nicht klar ist,
ob es mir jemals nützen wird.
(Ich könnte mich beim Jauch bewerben. Ist die Frage
"Bei welchem dieser Begriffe handelt es sich um einen
phraseologischer Vergleich?" wahrscheinlich bei WWM?)

Desideria - 2005-10-08 15:39

Ein phraseologischer Vergleich ...

aber keine Antwort. Trotzdem Danke! für den Versuch ;)

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